VERTRAUEN - SELBSTWERT - URVERTRAUEN

Das Gegenteil von Vertrauen ist nicht nur Misstrauen, sondern vor allem Angst. Wo also Vertrauen fehlt, ist dafür irgendeine Form von Angst zu finden. Vertrauen ist im therapeutischen Kontext die Fähigkeit, sich auf sich selbst, die Mitmenschen und das Leben an sich, verlassen zu können. Somit ist dies auch mit Verlässlichkeit und dem Sich- hingeben- und Fallen - lassen - können verbunden.

Das erste Vertrauen eines Menschen ist das Urvertrauen. Dieses bildet sich in den ersten zwölf bis 18 Monaten des Lebens zur Hauptbezugsperson, in den meisten Fällen zur Mutter.
Im Gegensatz dazu steht das Urmisstrauen. Kommt es in der Entwicklung des Urvertrauens zu Störungen (Missbrauch, psychische Verletzungen, Enttäuschungen usw.), haben die betroffenen Menschen in späteren Jahren sehr oft psychische Probleme. Diese können sich in der Kindheit, dem jungen Erwachsenenalter oder erst später, zeigen.

Besonders häufig haben die betroffenen Menschen ein niedriges Selbstvertrauen und auch ein tiefes  Selbstwertgefühl. Auch andere psychische Probleme kommen unter anderem, durch mangelndes Urvertrauen zustande. Diese können von Burn-Outs oder Depressionen bis hin zu Formen des Borderline- Syndroms reichen.

 

Viele Menschen neigen dazu ein mangelndes Selbstvertrauen aufzuweisen und zeigen dies zum Beispiel durch übermäßige Eifersucht, die Unfähigkeit loslassen zu können und den Zwang zu umfassender Kontrolle ihres eigenen Lebens sowie des gesamten Lebensumfeldes.  Das erweist sich in der Folge als belastend für die Person selbst, aber auch die Angehörigen. Besonders unter engen Freunden und Familienmitgliedern, wie auch Ehepartnern bzw. Paaren können diese Probleme exiszenzielle Auswirkungen haben. 

Die Vertrauenswürdigkeit eines Menschen hängt in den meisten Fällen grundsätzlich auch von der Selbstliebe ab. Wenn die Energien im Fluss sind und die Gedanken mit sich selbst im Reinen,  besitzt man die Fähigkeit, sich selbst anzunehmen, sich selbst zu verzeihen und sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, so wie man ist.
Zusammengefasst bedeutet das also, dass es erforderlich ist, ein gewisses Maß an Selbstliebe und Selbstvertrauen zu besitzen, um andere Menschen als vertrauenswürdig ansehen zu können.

Die Energieflüsse und Gedankenmuster können bei mangelnder Vertrauensfähigkeit korrigiert werden. Jede Person kann erlernen die totale Kontrolle über sich und andere aufzugeben und eine gestärkte Vertrauensbasis aufzubauen. Hinzukommt, dass ein gesundes Loslassen können wichtig ist, um genau das anfangs benannte Urvertrauen an eigene Kinder weitergeben zu können bzw. aufzubauen. Vielfach wird diese Grundbeziehung und Grundentwicklung unterschätzt.
Es handelt sich jedoch um ein Bedürfnis, das unerfüllt an anderer Stelle wieder hervortreten wird, durch die Bildung von Urmisstrauen und Eifersucht und diversen Ängsten. 

 

 

Es ist ein Grundbedürfnis des Menschen vertrauensvolle Beziehungen einzugehen. Körper und Geist gehören zusammen und die Verbindung beider Ebenen trägt viel zur Vertrauensentwicklung bei. Die Energien in einen Fluss zu bringen und für Betroffene individuell eine schnelle Besserung zu erzielen, ist meine Priorität. Denn das ganze Umfeld profitiert ebenso wie die Klienten von den Veränderungen und Fortschritten.

Finden Sie zu mehr Mut und Erfolg, und verbessern Sie Ihre gesamte Lebensqualität, indem Sie sich erlauben, bewusst mit mehr Selbstvertrauen und einem gesunden Selbstwertgefühl, durchs Leben zu gehen. Gerne helfe ich Ihnen die Ursachen Ihres niederen Selbstwertgefühls- und/oder Selbstvertrauens zu erkennen und die Zusammenhänge zu verstehen. Dieses findet auf der mentalen Ebene statt.
Nun geschieht ein Heilungsprozess auf der emotionalen Ebene, in dem auch oft das Thema Vergebung integriert ist. Natürlich ist an diesem Punkt ein Blick in die Vergangenheit zu werfen. Das heisst jedoch nicht, dass Sie alles nochmals erleben müssen. In der Hypnose genügt es meistens, wenn Sie sich erinnern. Das erlaubt Ihnen, quasi eine Vogelperspektive einzunehmen, welche Ihnen auch eine gewisse Distanz bietet und es ist gar nicht nötig, ein emotionales Drama ein weiteres Mal, zu durchleben.
In einem folgenden Schritt, können wir das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen steigern, in dem wir die zuvor gefundenen, hinderlichen Glaubenssätze löschen und gemeinsam neue, konstruktive und positive Glaubenssätze formulieren und diese so verinnerlichen, dass nicht nur Ihr Gefühlskörper, sondern auch Ihr Zellbewusstsein (jede Körperzelle hat ein Gedächtnis) von einer neuen, positiven Programmierung, profitieren kann.