ESSSTÖRUNGEN - ESSATTACKEN

 

ESSATTACKEN, ZWANGHAFTER HEISSHUNGER...

Essattacken, Essanfälle, Heisshungerattacken...wie auch immer Sie es nennen, treten vielfach abends oder gar in der Nacht auf. Bei diesen Essattacken werden teils riesige Mengen an Essen in grosser Geschwindigkeit hinuntergeschlungen. Es geht dabei keineswegs um Hunger. Betroffene berichten von einer unersättlichen Gier, einem inneren Zwang, der jeglichen vernünftigen Gedanken ausschaltet.

 

Menschen, bei denen sich daraus eine Bulimie entwickelt hat, ergreifen Gegenmassnahmen (z.B. Erbrechen, Abführen, exzessiven Sport, extreme Diäten zwischen den Essattacken), um ihr Gewicht einigermassen zu halten.
Beim sogenannten Binge Eating werden keine Massnahmen getroffen, die Betroffenen nehmen daher stetig zu. Schuld, Scham, Minderwertigkeitsgefühle und ein stetig sinkendes Selbstwertgefühl sind sozusagen Nebenwirkungen dieses Kreislaufs.

Auch physische Schäden und Symptome können mit der Zeit durch diese Extrembelastung des Körpers entstehen.

MÖGLICHE GRÜNDE FÜR UNERWÜNSCHTES ESSVERHALTEN

Viele Menschen essen aus Frust, Langeweile, Kummer, Stress oder einfach nur aus Lust auf Essen. Dabei wird das Körpergefühl, welches uns sagt es ist genug, ignoriert und das Sättigungsgefühl wird nicht wahrgenommen.
Dazu kommt, dass es nach beendigen der Mahlzeit, rund 20 Min. dauert, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt, ausser man ist am Platzen. Doch dann ist es ja längst zu spät.

Viele Menschen haben verlernt, auf ihr Bauch/Körpergefühl zu hören, das einem signalisiert, wann man satt und wann man hungrig ist. Immer häufiger essen wir aus Vergnügen, Langeweile, Stress, Frust, Appetit oder in Gesellschaft. Dabei überhören wir unsere natürlichen Bedürfnisse, und ungünstige Verhaltensmuster setzen sich fest. Langfristig abnehmen kann aber nur, wer diese Verhaltensmuster auflöst und so lernt, sein Essverhalten dem Bauchgefühl anzupassen.

 

Übergewicht ist meist kein rein körperliches Problem. Dahinter verbirgt sind oft eine weitere Bedeutung wie Kummerspeck oder ein Schutzpanzer. Daher fällt es vielen Menschen so schwer, dauerhaft abzunehmen. Die Gedanken kreisen ständig ums Essen und Nicht-Essen, um Kalorien und Gewicht. Wenn dann nach einigen Kilo Gewichtsverlust der Jo-Jo-Effekt eintritt, herrschen Frust und Enttäuschung über den Misserfolg. Mit Hypnose werden gezielt genau die Ursachen aufgelöst, die das Abnehmen und das Halten des Wunschgewichts bisher verhindert haben.
Genau aus solchen Gründen ist Übergewicht nicht immer nur ein rein körperliches Problem. Dahinter versteckt sich oft ein Schutzpanzer oder andere Blockaden.
Kriegen Sie Ihre Gewichtsprobleme und Essstörungen in den Griff und erreichen Sie Ihr Wunschgewicht!

HERKÖMMLICHE BEHANDLUNGSWEISEN

Auf der einen Seite werden Ernährungspläne erstellt, an die man sich halten soll, um tagsüber ausgewogen und ausreichend zu essen, so dass es abends/nachts zu keinen Heisshungerattacken mehr kommt. Jedoch wird meist eine Ernährungsweise empfohlen, die die Heisshungerattacken sogar noch verstärkt!

 

Auf der anderen Seite kommen Psychotherapie, familientherapeutische Behandlungsprogramme, Verhaltenstherapie bis hin zu medikamentöse Therapie (z.B. Antidepressiva) zum Einsatz.

 

All diese Massnahmen, auch wenn sie kombiniert werden, helfen oft nur langsam oder nicht vollständig!

MÖGLICHE ZIELE EINER BEHANDLUNG

  • Ihr Wohlfühlgewicht zu erreichen und beizubehalten.
  • Ihre Ernährung zugunsten einer Reduktion körperlicher Symptome dauerhaft umzustellen.
  • Eine Mangelernährung auszuschliessen, resp. auszugleichen.
  • Festgefahrene Essensmuster aufzulösen und sie durch neue und gesündere zu ersetzen.
  • Echten Hunger von Esslust / Gelüsten zu unterscheiden.
  • Gedanken loszulassen, die sich zu häufig ums Essen oder Nicht-Essen und ums Abnehmen drehen.
  • Festgefahrene Essensmuster trennen – neue Wege kennenlernen gesund zu essen.
  • Emotionalen von körperlichem Hunger zu unterschieden lernen

           MÖGLICHE BEHANDLUNGSMETHODE

 

Es ist bei diesen Problematiken, um einen anhaltenden Erfolg zu erreichen, grundlegend wichtig, dass Ursachenforschend und Lösungsorientiert gearbeitet wird.
Hier kann eine spezielle Methode der Hypnose weiter helfen.

 

FEHLENDE ODER ZUWENIG NEUROTRANSMITTER KÖNNEN SICH AUF DAS ESSVERHALTEN AUSWIRKEN

 

SEROTONIN (Körpereigenes Antidepressivum)

Serotoninmangel kann zu Stimmungsschwankungen, Depressionen, Heisshunger, Verlangen nach Alkohol oder anderen abhängig machenden Substanzen, unerklärliche Schmerzen z.B. Fibromyalgie, Migräne, Schlafstörungen, negative Gedanken, Ängsten, Panikattacken u.m., führen.

 

NORADRENALIN & SCHILDDRÜSENHORMONE (Körpereigene Stimulanzien)

Ein Mangel kann zu geschwächter körperlicher und geistiger Energie, Lustlosigkeit, schneller Gewichtszunahme, hohem Schlafbedürfnis, Konzentrationsschwierigkeiten, ADS, Bedürfnis nach Kaffee und/oder anderen Aufputschmitteln wie RedBull, Schokolade, Süssigkeiten, Ritalin etc. auslösen. Sie frieren leicht, haben oft kalte Hände und Füsse.

 

GABA (Körpereigenes Beruhigungsmittel)

Ein Mangel kann zu Verspannungen und Versteifungen führen. Sie fühlen sich schnell überfordert, unter Druck, alles wird schnell zu viel. Sie sind schnell aufgebracht, frustriert oder eingeschnappt. Sie konsumieren Tabak, Alkohol, Essen oder Drogen um sich zu entspannen, sich zu beruhigen und/oder einzuschlafen.

 

ENDORPHINE (Körpereigenes Schmerzmittel und Glückshormon)

Ein Mangel kann zu Übersensibilität führen, schnell am weinen sind (auch scheinbar grundlos), schwer mit Verlusten klarkommen, lange trauern - oder sich Freude, Trost, Belohnung, Vergnügen oder Betäubung erhoffen, wenn Sie sich etwas gönnen, wie etwa Schokolade, andere Süssigkeiten, Kaffe mit Zucker, andere gesüsste Lebensmittel und Getränke, Brot, Wein, Liebesromane, Liebesfilme, Drogen, Tabak, Schmerzmedikamente.

 

Ein aus dem Gleichgewicht geratener Neurotransmitter-Haushalt kann auch hinter den Ess-Störungen wie Bulimie und Magersucht stecken, da durch die ständige zu geringe Aufnahme von wichtigen Nährstoffen das Gehirn "hungert".

 

Sind diese Substanzen in genügender Dosierung vorhanden, ruft der Körper nicht nach Ersatzstoffen durch äusserliche Zufuhr, sprich Konsumation. Es erfolgt kein übermässiges Verlangen nach Zucker. Zucker in verschiedensten Formen regt die Bauchspeicheldrüse an, welche wiederum Insulin ausschüttet und die Magensäfte anregt, welches wiederum zum Essen anregt. Der biochemische Ruf nach Zucker kann zwanghaftes Essverhalten, das Verlangen nach Alkohol oder Drogen bewirken. Wobei nicht die Substanz an sich eine Droge ist, sondern das Mass der Konsumation einer Substanz zu einer Abhängigkeit führen kann und dann im Volksmund als Droge bezeichnet wird.

 

             MÖGLICHE GRÜNDE FÜR EIN ZUWENIG AN NEUROTRANSMITTERN

  • Lange anhaltender Stress mit emotionaler Belastung oder immer wieder grosse Stressbelastungen welche auch zeitlich zurückliegen können.
  • Unregelmässige Mahlzeiten, OFS-Ohne Frühstück-Syndrom, generell Mahlzeiten auslassen, Diäten, kalorienarme Ernährung, zu viele Kohlenhypdrate und zu wenig Eiweiss & gesunde Fette.
  • Genetische Veranlagung durch z.B. Alokoholismus, Depressionen oder Schilddrüsen-Fehlfunktionen in der Familie.
  • Kombination der genannten Gründe

 

              ZIELE IN DER ERNÄHRUNG DIE SICH POSITIV AUF DAS ESSVERHALTEN AUSWIRKEN KÖNNEN

  • Feststellen ob ein Mangel an Botenstoffen vorhanden ist. Z.B. über Bio-Resonanz, Kinesiologie usw..
  • Feststellen, ob dieser Mangel der Auslöser des unerwünschten Essverhaltens ist.
  • Ausgleich des Botenstoff-Haushaltes durch Nahrungs-Ergänzungsmitteln die Aminosäuren enthalten.
  • Erstellen einer Liste mit Lebensmitteln, die eine gute Laune bewirken.